Nepal- Klappe die Zweite. Wir sind zurück!!!

Hallo ihr Lieben!

Hier ein erstes Lebenszeichen von uns aus Pokhara!!!

Nepal- Klappe die Zweite. Wir sind zurück!!!

Wir sind nach einer 26-stündigen Reise wohlauf in Nepal angekommen!!! Und auch all unser Gepäck hat es mitgeschafft.

Nathan und Caleb wurden auf den Flügen sehr von den Flugbegleiter/innen umschwärmt – sie haben auch dafür gesorgt, dass die beiden und wir als ganze Familie bestens versorgt waren.

Das erste was Nathan und Caleb auf den lauten, chaotischen und hoppeligen Straßen von Kathmandu machten war: schlafen!!! Auch jetzt wann auch immer wir in einem Auto sitzen schlafen sie viel schneller ein als auf deutschen Straßen.

Nach einer unruhigen Nacht in Kathmandu (die lange Reise und die 4.45 Stunden Zeitverschiebung gingen an unseren Jungs nicht spurlos vorüber) und sechs Stunden Busfahrt erreichten wir Pokhara.

Wieder hier anzukommen hat sich in vielerlei Hinsicht so angefühlt wie nach Hause zu kommen. Es ist schön von unseren Freunden willkommen geheißen zu werden. Alles ist noch so vertraut und es fühlt sich nicht so an, wie wenn wir 1 ½ Jahre weg gewesen wären.

Nur an den Kindern kann man es sehen. Die sind soooo groß geworden! Letzen Samstag im Gottesdienst hörte ich (Tina) mich oft sagen: „Abraham/Shristi/Avishek,… Du bist aber groß geworden! Kennst du uns noch?“ Ich wusste ich höre mich an wie eine Oma, aber ich konnte einfach nicht anders 😉

Nachdem wir eine Woche bei einer Freundin gewohnt haben, sind wir am Wochenende in unsere eigene Wohnung gezogen! Puh, die letzten Tage kamen wir so manches Mal ans Ende unserer Kraftreserven.

Dieses Mal wohnen wir ganz im Norden Pokharas. Fast ein bisschen ländlich. Manche Nachbarn haben Büffel, Ziegen oder Hühner und es gibt auch einige Felder in der Nachbarschaft.

Nicht nur hier sind wir DIE Attraktion wenn wir durch die Straßen spazieren- ob mit Kinderwagen oder in den Tragen. „Oh, Zwillinge, sind das tolle Babys“ hört man an jeder Straßenecke. Überall sieht man lächelnde Gesichter und die Leute freuen sich uns zu sehen und bleiben stehen bzw. kommen her. Nathan und Caleb herausnehmen zu dürfen steht hoch im Kurs und vor allem in der Stadt wollen manche die weißen Babys fotografieren.

Bis heute war mein Dad bei uns. Er war uns eine große ganzheitliche Hilfe bei der Reise, beim Streichen, Babysitten,…!

Ja, so sind wir nun gerade noch dabei unsere Kisten auszupacken, noch etliche Dinge zu kaufen und unsere Wohnung zu organisieren. Das ist ja schon in Deutschland ziemlich viel Arbeit, obwohl es Möbelhäuser und Baumärkte gibt. Wir sind froh, wenn wir das dann geschafft haben.

Von vielen Dingen wussten wir nicht mal mehr, dass wir sie besitzen! Auch wenn manches ziemlich muffelt…

Ab in ein paar Tagen wird Ulli seine Arbeit in der Finanzabteilung beginnen. Auch einige Stunden Nepali Unterricht stehen die ersten Wochen nochmal auf dem Programm.

Wir würden uns freuen, wenn nun wieder mehr Routine und Ruhe in unseren Alltag einkehren würde – und in unsere Nächte!

Bis bald mal wieder hier auf dem Blog! Und um die Weihnachtszeit in unseren Gomer News.

Eure Ulli, Tina, Nathan & Caleb

 

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Aktuelles – latest News

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Special „Addition“ – Edition of our Gomer News.

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Nepalesen in Katar wie Sklaven gehalten – Focus online berichtet nun auch

http://www.focus.de/sport/fussball/wm-2022/tid-33792/katastrophale-arbeitsbedingungen-moderne-sklaverei-44-tote-auf-wm-baustellen-in-katar_aid_1113554.html

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Arbeitsbedingungen von Nepalesen im Ausland

Viele unserer nepalesischen Freunde, Nachbarn und Bekannten arbeiten in Indien, in den arabischen Emiraten, in Saudi Arabien, in Malaysien oder sonstwo, da sie in Nepal keine Arbeit finden. Insgesamt sind es Millionen von Nepalesen, die sich für viel Geld (manchmal tausende von Euro) bei einer Vermittlung einen Job erkaufen.So manches mal haben wir mitbekommen wie schlecht die Arbeitsbedingungen im Ausland für Nepalesen sind: Geringer Lohn (manche nur ca. 200 Euro), lange Arbeitszeiten, viele Arbeiter teilen sich ein Zimmer,… Dafür dass sie dann monate- oder jahrelang von ihren Familien getrennt sind und oftmals kaum etwas ansparen können.

Gut, dass Spiegel online mal auf diese sklavenähnlichen Bedingungen, unter denen Nepalis die WM 2022 in Katar vorbereiten, hinweist!

Auch wenn es für mich nichts Neues ist, rüttelte mich dieser Artikel mal wieder auf und ich ärgere mich und bin traurig:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katar-soll-gastarbeiter-fuer-wm-2022-wie-sklaven-halten-a-924692.html

 

 

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Unsere Heimataufenthalt-Tour

2 ½ Monate unserer Provide / INF -Tour liegen hinter uns. Es ist ein großes Privileg, dass wir im Moment so ausgiebig von unserer Zeit in Nepal berichten können.

Anfangs waren wir in Baden-Württemberg – vor allem in Adelshofen und Hausen – unterwegs, haben an Events in unseren Gemeinden teilgenommen oder geholfen (special greetings an die Konfirmanden – und Jugendgruppen!) , danach ging es nach Hessen, Nordrhein- Westfalen, Bayern, Rheinland Pfalz und Niedersachsen. Viele von euch haben wir in der Zeit gesehen! Schön war’s!

Es ist total schön alte Freunde zu sehen und neue Leute kennen zu lernen. Präsentationen zu geben macht uns viel Spaß und es ist einfach besonders, ein bisschen aus unserem Leben in Nepal in Deutschland weitergeben zu können.

Im Moment gehen zwei Wochen in Marburg zu Ende. Es war super mal wieder für kurze Zeit ‚live‘ Teil des Christus Treffs zu sein! Danke an euch alle!

Bis Ende September ist das herumreisen und berichten auch weiterhin unsere Aufgabe.

Wir sind nun aber auch ziemlich K.O. Daher passt es sehr gut, dass nun zuerst mal einige Tage Urlaub im Allgäu anstehen.

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‚Waisen‘, die Eltern haben

Vor einigen Tagen las ich auf tagesschau.de folgenden Bericht über Waisenhäuser in Kambodscha, in denen gar keine Waisen leben und sich die Besitzer der ‚Waisenhäuser‘ durch Spenden bereichern: http://www.tagesschau.de/ausland/kambodscha-waisen100.html

Das hat mich sehr zum Nachdenken und Trauern gebracht. Und ich erinnerte mich an folgende Begebenheit:

Des Öfteren bekamen wir in Nepal von dt. Touristen folgendes zu hören (jetzt zurück in Deutschland kam es auch schon vor): „Kennt ihr DAS Waisenhaus in Pokhara? Meine Verwandten/Kollegin/ Nachbarin engagiert sich dort.“ Als Antwort auf diese Frage erklärten wir meist erst mal den Leuten, dass es nicht DAS Waisenhaus in Pokhara gibt, sondern dass es HUNDERTE davon gibt. In vielen von ihnen wohnen gar keine Waisen, sondern Kinder, deren Eltern (oder zumindest ein Elternteil) in Bergdörfern leben und in Pokhara zur Schule gehen können (was ja gut ist). Und doch werden sie meistens Waisenhäuser (engl. orphanages) genannt.

Wir sind keine Experten auf diesem Gebiet…

Doch in unserer Zeit in Nepal wurde uns bewusst, wie schnell solche Häuser als Waisenhäuser ausgegeben werden.

Wir haben Freunde, die ‚echten‘ Waisenkindern mit viel Liebe wieder ein Zuhause geben und die eine super Arbeit machen.

Es gibt aber auch die anderen. Ausländer dürfen z.B. keine Kinder aus Nepal mehr adoptieren, da Besitzer von ‚Waisenhäusern‘ Kinder zur Adoption frei gegeben haben, die Eltern hatten und die davon nichts wussten und davon ausgingen, dass ihre Kinder nun in Kathmandu zur Schule gehen!

Bei den Kommentaren zu dem tagesschau-Artikel stieß ich auf folgende sehr interessante homepage, die einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist zu prüfen, wo die Spenden hinkommen:

http://www.apache-group.org/

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Danke!!!! / Thank you!!!

Wir sind Gott so dankbar für unsere ersten beiden Jahre in Nepal!

Danke, dass auch ihr Blogleser durch euer Interesse zeigen Teil dieser Arbeit gewesen seid!

Vor einigen Tagen haben wir unsere Gomer News 13 verschickt. Wer sie nicht bekommt, kann hier die Blogversion lesen.

Nach dem Ankommen heißt es nun Weiterreisen!

Wir werden nun also die nächsten Wochen und Monate herumreisen und viele Möglichkeiten für Besuche und Präsentationen haben. Wer einige unserer ‚offiziellen Termine‘ bei denen man auch dazukommen kann, wissen möchte, kann sich einfach bei uns melden.

Einige freie Termine haben wir noch. Falls ihr uns einladen wollt, freuen wir uns über eine Mail von euch!

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Thank you so much for showing interest in our work in Nepal during these past years! It always encouraged us a lot!

If you don’t receive our Gomer News via email, you can read our Blog-version here!

 

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Auf Wiedersehen Nepal, Hallo Deutschland!

Die letzten Wochen waren sehr bewegt: Unsere Arbeit ‚an einen Punkt bringen, an dem wir gehen können‘ und gleichzeitig zu packen und aus unserer Wohnung auszuziehen (sie war ja zwar schön, aber außergewöhnlich laut). Außerdem standen viele Verabschiedungen in unserer Nachbarschaft, der Gemeinde, im Büro und von Freunden an. Das war jedes Mal sehr traurig! Gleichzeitig konnten wir nur staunen und wurden einmal mehr dankbar, dass diese wunderbaren Menschen Teil unseres Lebens wurden.

Das interessante ist ja, dass fast alle Nepalis morgens und abends Tag Dal Bhat essen (Reis mit Linsensuppe und Gemüse). So wurden wir oft gefragt: „Wann kommt ihr denn zu uns zum Dal Bhat?“ Jedes Mal war es äußerst lecker.

Ja und jetzt steht erst mal unser erster Heimataufenthalt in Deutschland an! Wir freuen uns wieder unsere Familien und Freunde sehen zu können, an der herrlich frischen Luft, dem Wald, der Ruhe, den tollen Straßen und dem leckeren Essen!

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Nepal’s next Topmodel

Dürfen wir euch vorstellen? Nepal’s next Topmodels bei einem Fotoshooting! Ganz deutlich erkennbar: Die Nepali- Lieblings-Pose!

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In Nepal gibt es ca. 100 verschiedene ethnische Gruppen. Wir drei tragen hier das traditionelle Outfit der Volksgruppe Magar, zu der ca. 7 % der Nepalis gehören. Da sowohl unsere Vermieter, als auch viele Leute in unserer Nachbarschaft und unserer Gemeinde Magar sind (genauer gesagt Pun-Magars; daran erkennbar, dass ihr Nachname fast immer Pun ist), sagten wir manchmal, dass wir Ulli & Tina Pun heißen- das führte immer zu viel Schmunzeln und alle haben sich gefreut.

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